Karlsruher Mechatronik-Tage Workshop 2009
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- 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informieren sich
- Mechatronik Tage-Networking: großes Potenzial durch vielfältige
Vernetzung
- Mechatronik Tage-Workshop: aktuelle Entwicklungen, Einsatzgebiete und
Zukunftsmärkte
Aktuelle Entwicklungen und Potenziale der Mechatronik sowie neue
Kooperationsmöglichkeiten zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und
Industrie standen im Zentrum des Mechatronik Tage-Workshops, zu dem 110
Interessierte am 4. & 5. Mai 2009 in das Kongresszentrum Karlsruhe
kamen. „Die Mechatronik ist eines der zukunftsweisenden Themen im
Veranstaltungsportfolio der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, das wir in
enger Verzahnung mit der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, der
Universität Karlsruhe sowie dem Forschungszentrum Karlsruhe und
Industrieunternehmen weiter ausbauen werden“, erklärt Britta Wirtz, Sprecherin
der Geschäftsführung der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH.
Beim Mechatronik-Networking am ersten Workshop-Tag präsentierten
Branchengremien den Mechatronik-Standort Baden-Württemberg im nationalen und
internationalen Vergleich und stellten seine Bedeutung als Wachstumsbranche für
Forschung und Wirtschaft heraus. Die Vertreterinnen und Vertreter der Netzwerke
stellten ihr Leistungsspektrum von der Vermittlung von Kontakten über die
Technologiebewertung und Qualifikationsbedarfsabschätzung als Grundlagen zur
Kreditvergabe bis hin zur Unterstützung bei grenzüberschreitenden Kooperationen
bzw. der Internationalisierung der Unternehmen vor.
„Die Mechatronik ist ein sehr komplexes Gebiet. Diese Komplexität wird weiter
steigen, so dass die Herstellung durch Einzelne oder Kleinunternehmen nicht mehr
ohne zusätzliche Kapazitäten machbar ist. Dabei ist es notwendig, neben den
Fachkenntnissen Verbindungen zu anderen Unternehmen und Einrichtungen zu finden,
mit denen man in einer Allianz bis hin zu einer engen Kooperation neue
mechatronische Produkte in kurzer Zeit auf den sich entwickelnden Nachfragemarkt
bringen kann“, erläutert Prof. Fritz J. Neff, wissenschaftlicher Leiter der
Mechatronik Tage.
In den Fachvorträgen am zweiten Workshop-Tag stellten die Referenten den
aktuellen technologischen Entwicklungsstand von drei Teilbereichen der
Mechatronik – der Photonik, der Sensorik und der Informationsverarbeitung – vor.
Weiterhin waren zukünftige Anforderungen an die Technik sowie aktuelle und
weitere potenzielle Einsatzgebiete der Technologien wichtige Themen. Als
Technologietreiber wurden eine weitere Miniaturisierung, die Erhöhung der
Funktionalität der Systeme und eine kostengünstigere Fertigung, aber auch
Anforderungen vonseiten der Politik, z. B. in der Automobilindustrie in punkto
Insassenschutzsysteme genannt. Wachstumsmärkte der Mechatronik sind nach wie vor
u. a. die Automatisierungstechnik, Medizintechnik, die Automobilbranche sowie
die Consumer-Elektronik. Die Informationsverarbeitung wird im Hinblick auf die
immer höhere Komplexität der Systeme und zu deren Überwachung und
Ausfallsicherheit an Bedeutung gewinnen.
Die Exkursion zum Forschungszentrum Karlsruhe und zur Hochschule Karlsruhe –
Wirtschaft und Technik vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke
in die aktuelle Grundlagenforschung der Mikro- und Nanotechnik, der Mechatronik
sowie dem Prototypenbau und gab Beispiele für den erfolgreichen
Technologietransfer und wechselseitig fruchtbare Kooperationen zwischen
Forschung und Industrie.
Die nächsten Mechatronik Tage finden vom 19. bis 20. Mai 2010 in Karlsruhe
statt.
Weitere Informationen sind unter www.mechatronik-tage.de zu
finden.
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