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„DRIVE for Growth“


Forschungsergebnisse direkt in die Wirtschaft lenken

Neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Firmen und Forschungseinrichtungen

Zwischen der lokalen Industrie und den Forschungs- und Hochschuleinrichtungen der Region bestehen schon seit geraumer Zeit viele Beziehungen. Mit der neuen europäischen Initiative „DRIVE for Growth“ des Kompetenznetzwerk Mechatronik sollen die bestehenden Beziehungen verbessert und neue geschaffen werden.


Als Vertreter aus der Region Stuttgart hat das Kompetenznetzwerk Mechatronik im Projekt die Aufgabe übernommen, die bereits vorhandene Erfahrungen im Zusammenspiel von Forschungslandschaft und Industrie, an die ebenfalls im Projekt beteiligten Partnerregionen weiter zu geben.

Das EU-Projekt „DRIVE for Growth“ läuft im Rahmen der Europäischen Interreg IIIB Programme. Ziel dieser Programme ist es, eine wissenschaftlich ausgerichtete Wirtschaft zu unterstützen und Kontakte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu fördern.

Die Projektleitung liegt bei der “South West Regional Authority” in Irland. Die weiteren Partner kommen aus dem Südosten Irlands, aus den East Midlands in England und aus der Region Stuttgart. Genauere Informationen sind unter www.driveproject.eu zu finden.

Die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie in der Region Stuttgart funktioniert gut. Zu verbessern gibt es trotzdem immer noch etwas. Auch in den anderen beteiligten Regionen existiert ein reger Austausch zwischen Forschung und Wirtschaft. Mit dem Projekt „DRIVE for Growth“ wird auch die intereuropäisch Vernetzung von Industrie und Forschung vorangetrieben. Dazu werden in den beteiligten Regionen während der Projektlaufzeit verschiedene Workshops und Informationsveranstaltungen stattfinden. Diese richten sich an interessierte Firmen, die Möglichkeiten für weiteres Wachstum suchen und ausbauen wollen. Abhängig von der Situation sollen auch entsprechende Exportwege angestrebt werden.

Kernbeitrag dieses Projekts ist eine dynamische webbasierte Datenbank, in der sich Unternehmen, Hochschul- und Forschungsinstitute registrieren können. In der Datenbank werden Informationen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen, möglichen Lieferanten oder auch von Fertigungsprozessen zusammengetragen und den registrierten Unternehmen zur Verfügung gestellt. Diese Datenbank-Plattform wird von den Partnern in England, Irland und Deutschland regelmäßig gepflegt. Dies bietet die Chance, diese Regionen besser miteinander zu vernetzen, aus der Möglicherweise Joint Ventures oder andere Formen der Zusammenarbeit entwickeln.

Auch für Forscher sollen sich Möglichkeiten eröffnen, industriebasierte Anfragen und Wissenslücken zu beantworten und auszufüllen. Auch branchenübergreifende Zusammenarbeit soll erleichtert werden. Eines der Hauptziele ist es, das Forschunginteresse in Richtung von Produktionsmöglichkeiten zu lenken und eine Schnittstelle zwischen Forschung und produzierendem Gewerbe zu installieren.

Die DRIVE-Plattform ist voll automatisiert. Sie bietet automatisch generierte Emails an potentielle Interessenten, ob nun Forschung, Untersuchungen, die Produktion oder Joint Venture Partner oder Investoren betreffend.

John McAleer, Projektleiter und Director South West Regional Authority, der das Projekt leitet, drückt es so aus:

“Across Europe there is a considerable innovation deficit, which has been highlighted by the Commission as an important item to be addressed by Regional Authorities and Member States , this project makes a very tangible contribution towards heightening awareness of what’s going on,  or available on by way of research or other developments in the region – if we can build the levels of knowledge being shared , then we have new opportunities to create economic spin offs for local companies ” .

Die Plattform ist sowohl branchen- als auch länderübergreifend ausgelegt und sowohl in englisch als auch in deutsch verfügbar. Dies soll die Akzeptanz vor allem in Deutschland erhöhen und die Bedienung erleichtern. Jeder Nutzer kann für sich bestimmen können, wie und in welcher Tiefe er Informationen sucht und / oder eingibt.

Die Regionen im Nordwesten Europas können somit enger vernetzt werden, näher zusammenwachsen und voneinander profitieren. Eine Erweiterung der Plattform auf andere europäische Regionen ist durchaus vorstellbar. Hersteller, Unterlieferanten, Forscher, Einkäufer und potentielle Investoren sind eingeladen, diese Plattform zu nutzen.

Der Zugang befindet hinter diesem LINK.



 
    Copyright © 2009 Kompetenznetzwerk Mechatronik BW e.V. . Letzte Aktualisierung am 20.08.2010